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DENTAL TRIBUNE – bukko-oral: immer nach palatinal versetzt! – Angulation: max. 15° – Distanz zum Zahn: ≥ 1,5 mm – Distanz zum Implantat: 4 mm (besser 5 mm) – apikal: 2–4 mm bezüglich des Weichgewebeverlaufes. Swiss Edition · Nr. 3/2010 · 5. März 2010 Implants Special 15 – Tunneltechnik Sie kann zur Anwendung kommen, wenn keine Membran entnommen werden muss. Das Graft wird aus dem Gaumen entnommen. Keine Inzision im Papillenbereich, um dort kein Weichgewebe zu verlieren, tunnelartige Präparation, meist von distal her. – Roll-Lappen-Technik in Kombination mit der Zweitoperation. Das Graft kommt von palatinal der Implantatstelle – v. a. für kleinere Aufbauten geeignet. – Inlay-Graft-Technik in Kombination mit der Zweitoperation. Full-thickness-grafts (mit Epithel) aus Tuber oder Gaumen. Nur bei komplexen Fällen (grössere Schaltlücken/Zahnlose). Einzige Methode, um keratinisiertes Gewebe ohne Narben zu gewinnen. Operationsgebiet entnommen und mit einer Schraube befestigt. Ansonsten ist das Vorgehen analog der verspäteten Sofortimplantation. Die Heilungszeit beträgt acht Monate, bevor implantiert wird (in der Regel nochmals mit GBR). Auch bei anderen Techniken wie Forced Eruption vor Zahnextraktion oder Distraktion ist meist auch noch eine GBR nötig, um dreidimensional genügend Knochen zu erhalten. Weichgewebsmanagement: Oft ist das Gewebe über den Knochenaufbauten sehr dünn. Zur Korrektur der Weichgewebe stellte Dr. Grunder verschiedene Techniken vor: – subepitheliales BindegewebsGraft Das Graft inklusive Periost wird aus dem Gaumen entnommen, die Schnittführung erfolgt wie bei der Implantation mit GBR (das heisst nicht durch die Papille/keine Vertikalinzisionen im Frontbereich) Sofortimplantation Bei der Sofortimplantation muss beachtet werden, dass es nach Zahnextraktion immer zu einem Verlust der bukkalen Knochenlamelle bzw. zu einer Reduktion der bukkalen Knochenkontur kommt. Die Folge ist ein sichtbarer Weichgewebeverlust. Beim idealen Fall müssen vier Bedingungen erfüllt sein: – Weichgeweberückzug muss erlaubt sein – es darf kein Knochendefekt vorhanden sein – dickes Weichgewebe – gerade Kieferkammform. Ein Lösungsansatz, um den bukkalen Gewebeverlust zu kompensieren, ist das subepitheliale Bindegewebsgraft, das eingebracht wird, ohne die Papillen zu beschädigen (Tunneltechnik). ª ANZEIGE Dental 2010 | Basel | 27. | 28. | 29. Mai 2010 | Halle 1 | Stand B020 Verspätete Sofortimplantation Acht Wochen nach der Extraktion wird das Implantat gesetzt, fast immer mit gleichzeitiger gesteuerter Knochenregeneration (GBR). Wichtig ist dabei die Schnittführung (keine Vertikalinzisionen im Frontbereich, da diese zu Narben führen!) und die Lappenbildung: es soll immer ein relativ grosser Mukoperiostlappen gebildet werden, der später – nach Lappenmobilisierung – ohne Zug vernäht wird. Die Anforderungen von Dr. Grunder an eine Membran in der GBR sind Volumenerhaltung/ Volumenstabilität und eine dreidimensionale Formbarkeit – eine titanverstärkte nicht resorbierbare Membran ist somit ideal. Eine Alternative (mit voraussagbarem Kompromiss) ist eine Kollagenmembran mit langer Resorptionszeit. Wichtig ist die perfekte Stabilisierung der Membran. Als Abdeckung wird in beiden Fällen eine zweite weiche Kollagenmembran verwendet. Als Füller dient nichtresorbierbares Xenograft – ein ideales Material im Gegensatz zum autologen Knochen, welcher resorbiert. Die Heilungszeit beträgt beim verzögerten Sofortimplantat mit GBR sechs Monate. Augmentation: Wo und wie viel wird augmentiert? – um die Implantatschulter (mindestens 2 mm Knochen horizontal um die Schulter) – für eine Papille zwischen 2 Implantaten nach koronal und bukkal (Unterstützung des bukkalen Teiles der Papille) – bei mehreren Implantaten: im Zwischengliedbereich. KickScoreWin SWISS PRECISION AND INNOVATION. www.thommenmedical.com Zweizeitiges Vorgehen Beim zweizeitigen Vorgehen wird für die Unterstützung der Membran mit einer Trepanfräse ein autologer Knochenkonus im

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