DTCH0310

DENTAL TRIBUNE Konventionelle Befestigung möglich Die Wahl des Befestigungswerkstoffs zur Eingliederung hängt von dem ausgewählten Keramikwerkstoff ab. Silikatkeramiken werden grundsätzlich adhäsiv befestigt. Oxidkeramiken und Lithiumdisilikat können aufgrund ihrer Eigenfestigkeit konventionell eingegliedert werden. Dazu beigetragen hat auch, dass korrekt konstruierte und ausgeschliffene CEREC-Restaurationen mittlerweile die dafür erforderliche Präzision aufweisen: Die Passgenauigkeit ist absolut vergleichbar mit laborgefertigten Teilen. Die schon angesprochene Dentinadhäsion hat sich in den vergangenen 20 Jahren exzellent bewährt, das zeigen neben zahlreichen Publikationen die eigenen empirischen Erfahrungen mit den früheren Systemen CEREC 1 und CEREC 2. Seit wir in unserer Praxis mit CEREC arbeiten, verwenden wir das Adhäsivsystem „Syntac“ (Ivoclar Vivadent), ein klassisches „Drei-Schritt-System“. Beim Befestigungskomposit bestand bzw. besteht durchaus Varianz. Ob ein duales chemisch-lichthärtendes Komposite oder rein lichthärtendes Hybridkomposite verwendet wird, hängt am ehesten von gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Thixotropie oder Aushärtungszeiten ab. Die mittlerweile auf dem Markt befindlichen selbstkonditionierenden Kompositsysteme wie z. B. RelyX Unicem (3M ESPE), Multilink (Ivoclar Vivadent) oder Maxcem (Kerr) bieten das Potenzial für eine einfachere Anwendung, sobald Langzeitergebnisse ihre Zuverlässigkeit bestätigen. Swiss Edition · Nr. 3/2010 · 5. März 2010 Practice 27 und Frakturen auftreten. Chairsidegefertigte und ohne vorherige Provisorien in einer Sitzung eingegliederte CEREC-Restaurationen stabilisieren durch die kraftschlüssige Verbindung die Restzahnsubstanz. gie hat sich ein hoher Qualitätsstandard entwickelt, der das Verfahren für die konservierende und prothetische Zahnheilkunde unverzichtbar macht. Keramik ist im Hinblick auf Ästhetik und Biokompatibilität konkurrenzlos. Und die klinischen Erfahrungen aus den vergangenen Jahrzehnten haben gezeigt, dass das Verfahren bei einer differenzierten, indikationsbezogenen Anwendung langfristig erfolgreich einzusetzen ist. DT dien hatte das Langzeitverhalten verschiedener Restaurationsarten, die Präzision von Kamera und Schleifeinheit, die Randund Okklusionsgestaltung sowie die Festigkeit und Abrasionsverhalten der Keramiken zum Gegenstand. Die Ergebnisse belegen, dass die Erfolgsraten von CEREC-Restaurationen dem Goldstandard ebenbürtig oder sogar überlegen sind. Die Erfahrung, dass Randspalten mit einer Breite von über 50 Mikrometer die Lebensdauer reduzieren, ist von zementierten Restaurationen nicht auf adhäsiv befestigte übertragbar. Ein bislang unterschätzter Faktor für die Überlebenswahrscheinlichkeit von Inlays und Onlays ist dagegen die temporäre Versorgung. Nichtadhäsiv befestigte Provisorien liegen wie ein Keil in der Kavität und geben die Kaukräfte ungepuffert an den geschwächten Restzahn weiter. Dadurch können bis zur zweiten Sitzung initiale Schmelzrisse Fazit Ich sehe die Stärke dieses Systems in seiner Flexibilität und Universalität. CEREC-Restaurationen „passen“ eigentlich immer. Im Zusammenspiel von Keramik und CAD/CAM-Technolo- ANZEIGE CAD /CAM SYSTEME | INSTRUMENTE | HYGIENESYSTEME | BEHANDLUNGSEINHEITEN | BILDGEBENDE SYSTEME CEREC-Restaurationen haben sich klinisch bewährt Kaum eine Restaurationsmethode ist so gut (nach-)untersucht wie die CEREC-Technologie. Eine Vielzahl klinischer Stu- DIE NEUE FORM DER EINFACHHEIT Britta Heidemann, Olympiasiegerin im Degenfechten Kurz-Lebenslauf Peter Neumann, Jahrgang 54, hat in Jena und Dresden Zahnheilkunde studiert und erhielt 1982 die Approbation. Nach erster zahnärztlicher Tätigkeit in Radeberg und Dresden liess er sich 1989 in einer Gemeinschaftspraxis in Berlin nieder. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Vollkeramik und minimalinvasive Zahnheilkunde. Neumann ist seit 1991 CERECAnwender. Er ist Kursleiter und Referent für die CERECTechnologie und zertifizierter internationaler CEREC-Trainer. Seit 2000 ist er Vorstandsmitglied der DGCZ. l , Base l 2010 9.05. Denta .05.–2 7 vo m 2 e n S i e u n s ! h 0 02 Besuc and G H a ll e 1.0, St TENEO. Erste Klasse. Genau wie mein Zahnarzt. Ein gutes Ergebnis. Das ist es, was ich als Patientin erwarte. Mit TENEO bekomme ich bei meinem Zahnarzt mehr als das. Hier liege ich bequem, werde gut beraten und effizient behandelt. Für mich ein Grund mehr, zum Zahnarzt zu gehen. Es wird ein guter Tag. Mit Sirona. www.sirona.de T h e D e n t a l C o m p a n y E-449-00-V0-10_210297.indd 1 24.02.10 09:20 E-449-00-V0-10

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