4 Industry News DENTAL TRIBUNE Swiss Edition · Nr. 3/2010 · 5. März 2010 elmex EROSIONSSCHUTZ wirksam gegen Schmelz- und Dentinerosion In-situ-Studie belegt: Anwendung der Kombination Zinnchlorid und Aminfluorid erfolgreich gegen Erosion THERWIL – Erosive Zahnhartsubstanzdefekte entstehen durch das chronische Einwirken von Säuren nicht bakteriellen Ursprungs auf die Zahnoberfläche. Diese Säuren stammen entweder aus einer säurereichen Ernährung (exogen) oder aus dem Magen (endogen), z.B. bei Refluxerkrankungen. Während exogene Säureangriffe sich durch Änderung der Ernährungsgewohnheiten teilweise reduzieren lassen, sind die Zähne den Attacken endogener Säure weitgehend schutzlos ausgeliefert. Die Prävention erosiver Zahnschäden liegt bislang im Wesentlichen in der frühzeitigen und differenzialdiagnostisch korrekten Erkennung von Erosionsfrühstadien sowie der Information und individuellen Beratung des Patienten. Bei exogen verursachten Erosionsdefekten kann dem weiteren Fortschreiten des Zahnhartsubstanzverlustes meist nur durch Anpassung der Ernährungsgewohnheiten vorgebeugt werden. Die ersten Anzeichen erosiver Zerstörung sind für den Patienten nur schwer erkennbar. „Abrundungen“ von Inzisalkanten und Fissuren sowie zunehmende Transluzenz der Inzisalkanten sind Ergebnisse eines beginnenden Schmelzverlustes. Später folgen dellenförmige Vertiefungen und flächiger Verlust mit Dentinbeteiligung. Histologisch lassen sich die Oberflächendefekte mit einem typischen Ätzmuster und lokal reduzierter Mikrohärte beschreiben. Sie unterscheiden sich daher klar von einer initialen Karies, bei der die Demineralisation unterhalb einer pseudo-intakten Deckschicht erfolgt. Weitere Stadien der säurebedingten Erosion sind Mineralverlust im Bereich des peritubulären Dentins und schliesslich die Erweiterung der Dentintubuli unter Abbau des intertubulären Dentins. Diese Defektstruktur ist nicht mehr regenerierbar. Im Gegensatz zur Karies führen kausale und symptomatische Massnahmen bei Erosionsdefekten generell zu einem Stillstand, sodass nur dann invasive Therapien vonnöten sind, wenn bereits ästhetische oder funktionelle Beeinträchtigungen bestehen. Symptomatische Massnahmen zur Verhinderung des Verlusts der Zahnhartsubstanz basieren auf der Abscheidung schwer löslicher, meist mineralischer Präzipitate auf der Zahnoberfläche. Dies erfolgt in der Regel durch die Anwendung einer Zahnspülung, welche die abzuscheidenden Substanzen in löslicher Form enthält. Die Wirksamkeit des Mundhygieneprodukts wird dabei ganz entscheidend von den eingesetzten polyvalenten Metallionen, wie Zinn oder Titan und von der Art der Fluoridverbindung bestimmt. Prof. Dr. Carolina Ganss und ihr Team an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Justus-Liebig-Universität in Gießen konnten nun zeigen, dass die Kombination aus Zinnchlorid und Aminfluorid, formuliert in einer Zahnspüllösung (elmex EROSIONSSCHUTZ) einen sehr wirkungsvollen Schutz gegen säurebedingte Erosionen bildet. Im Gegensatz zu titanhaltigen Formulierungen bleibt diese Schutzwirkung auch bei starker Säureeinwirkung unbeeinträchtigt bestehen. Die Autoren schlagen einen plausiblen Wirkmechanismus dieser Erosionsinhibitoren vor, bei dem sich zunächst ein amorphes, zinnreiches Präzipitat auf der Zahnoberfläche ablagert, das unter erosiver Säureeinwirkung schliesslich zur Einlagerung von schwer löslicher, zinnhaltiger Mineralsubstanz in die oberste Schicht der Zahnoberfläche führt. Für die In-situ-Studie wurden Schmelzproben mehrfach pro Tag minutenlang mit Zitronensäure behandelt. Im Vergleich zu Placeboproben konnte gezeigt werden, dass der Verlust der Schmelzsubstanz nach einmal täglichem Spülen mit Zinnchlorid und Aminfluorid-Lösung um 67 % (vgl. 19 % für Natriumfluorid) reduziert wird. Der Dentinverlust konnte in analogen Experimenten ebenfalls signifikant um 47 % verringert werden. ANZEIGE NEW NITI ROTARY SYSTEM Somit schützt die neue elmex EROSIONSSCHUTZ Zahnspülung mit ihrer Wirkstoffkombination aus Zinnchlorid und Aminfluorid effektiv vor säurebedingten Zahnerosionen. DT Literatur: Ganss C, Schlüter N. Prävention und Therapie säurebedingter Zahnhartsubstanzverluste (Erosionen). IAPD (interner Bericht) 2009. Eine sichere und effiziente Sequenz, um DIE BIOLOGISCH ERWÜNSCHTE APIKALE GRÖSSE ZU ERREICHEN H WIE, SO EINFAC Kontakt: GABA Schweiz Dental Professional Affaires Grabetsmattweg 4106 Therwil Tel.: 061/725 45 45 Fax: 061/725 75 99 info@gaba.ch www.gaba.ch 0, 1, 2 , 3. .. Basel ist für alle eine Reise wert BAAR – In 10 Wochen eröffnet die Dental2010 in Basel die Tore für Kongressteilnehmer und Messebesucher. Die Messe Basel bietet eine bewährte Infrastruktur und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen. Nutzen Sie das Angebot der SSO für das SBB-Kongressticket und reisen Sie mit den ÖV nach Basel. Endo Stand Basic Set Extended Set Präoperativ - Zahn 36 Dx: Symptomatische Pulpitis Tx: Pulpektomie Postoperativ - Zahn 36 Aufbereitung bis: MB & ML: BR5 40/0.04 DB & DL: BR6 50/0.04 Mit der SBB nach Basel: Sie erreichen die Dental2010 mit SBB aus: – Bern, Luzern und Zürich in ca. 1 Std. – z.B. Schaffhausen in ca. 1,25 Std. – Chur, Lausanne und St. Gallen in ca. 2,25 Std. Foto: Basel Tourismus Dr. George Sirtes (ZH) Alternativprogramm Begleitet Sie Ihre Partnerin oder Ihr Partner nach Basel? „Basel mit einem Wort zu umschreiben, ist nicht ganz einfach. So können Prädikate wie Kulturhauptstadt der Schweiz oder Universitätsstadt nur als Versuch verstanden werden, der Stadt mit ihrem Reichtum an Kultur-, Geschichts-, Erholungs- und Genusserlebnissen einen einheitlichen Übernamen zu geben. Lassen Sie sich inspirieren von der Stadt am Rhein in all ihren Facetten.“ (Basel Tourismus) In der nächsten Ausgabe DentalTribune stellen wir Ihnen ei- nige Angebote als Alternativprogramm vor. BaselCard Geniessen Sie Ihren Besuch in Basel und nutzen Sie die zahlreichen Angebote der BaselCard wie z. B. kostenlose Stadtführung und Fährfahrten und Vieles mehr. Detaillierte Informationen unter www.basel.com DT www.biorace.ch