8 Science DENTAL TRIBUNE Swiss Edition · Nr. 3/2010 · 5. März 2010 HNO-Klinik am Universitätsklinikum Jena setzt hochmodernen computergesteuerten Laser ein Unblutig und hochpräzise per Laser operieren Gesehen auf www.zwp-online.info JENA (DE) – Ein neuer CO2Laser ermöglicht jetzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Jena noch präzisere berührungslose Operationen im empfindlichen Hals- und GesichtsbeANZEIGE reich. Der hochmoderne computergesteuerte Laser, der auch mit einem Operationsmikroskop verbunden werden kann, bietet die Chance für ein wesentlich genaueres Arbeiten als herkömmliche CO2-Laser. Zum Einsatz kommt der neue Laser unter anderem bei Eingriffen im Mittelohr. „Hier können wir mit dem laserchirurgischen Verfahren das Operationsrisiko ganz wesentlich verkleinern“, erläutert Dr. Claus Wittekindt, Oberarzt der Klinik für Hals-, Na- sen- und Ohrenheilkunde am UKJ. Zwar sei die Operation zur Beseitigung der Otosklerose der Gehörknöchelchen, die zur Schwerhörigkeit und sogar zur Taubheit führen könne, ein eher kleiner Eingriff. „Dabei kommen bei herkömmlichen Verfahren ZWP online Erfolgreich gegen orale Mikroorganismen • fungizid • antimikrobiell • plaquehemmend • entzundungshemmend • gut verträglich 1) 2) 2,3) 1) jedoch oft Bohrer zum Einsatz, was mit der erheblichen Gefahr einer Verletzung der verknöcherten Steigbügel verbunden ist“, so Wittekindt weiter. „Dieses Operationsrisiko, das für den Patienten die Gefahr der Ertaubung birgt, ist beim Operieren mit dem Laser wesentlich geringer“. Der neue CO2-Laser wird auch bei stimmverbessernden phonochirurgischen Operationen eingesetzt, bei denen meist als Folge des Rauchens entstehende Knötchen, Polypen oder Wassereinlagerungen an den 2,3) Stimmbändern entfernt werden. Auch hier ist eine besonders schonende und millimetergenaue Operationstechnik notwendig, um die Stimmbänder nicht zu verletzen und die Stimme zu schonen. Das gilt auch für Halstumoren und für Vorstufen des Kehlkopfkrebses, die überwiegend auf den sehr empfindlichen Stimmlippen im Kehlkopf entstehen. „Auch vergrösserte Gaumenmandeln können mit dem CO2Laser relativ schmerzfrei und ohne das Risiko einer Nachblutung, die bei der herkömmlichen Mandelentfernung nach wie vor ein grosses Problem ist, entfernt werden“, beschreibt Dr. Claus Wittekindt weitere Vorzüge des neuen Gerätes. Dazu gehört auch ein schnellerer Heilungsprozess nach den Eingriffen, da der Laser der technischen Spitzenklasse an den Schnitträndern nur minimale thermische Schäden hinterlässt. DT Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena, 28.01.2010 TEBODONT Intensivbehandlung: • Gel (2,0% Teebaumöl) • Spray (2,5% Teebaumöl) Tägliche Behandlung / Prophylaxe: • Mundspulung (1,5% Teebaumöl) Tägliche Pflege: • Zahnpaste (0,75% Teebaumöl) • Zahnfaden (mit Teebaumöl imprägniert) ® N2EUl : 50 m m i t Fl u o ri d 1) Kulik E., Lenkheit K., Meyer J. Antimikrobielle Wirkung von Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) auf orale Mikroorganismen. Acta Med. Dent. Helv. 5, 125-130. 2) Saxer U.P., Stäuble A., Szabo S.H., Menghini G. Wirkung einer Mundspulung mit Teebaumöl auf Plaque und Entzundung. Schweiz. Monatsschr. Zahnmed. 9, 985-990. 3) Soukoulis S. and Hirsch R., The effects of a tea tree oil-containing gel on plaque and chronic gingivitis, Austr. Dent. J., 2004, 49, 78-83. Dr. Wild & Co. AG, 4132 Muttenz