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e bun i e Tr n gie Hy t mi te u He DENTAL TRIBUNE The World’s Dental Newspaper · Austrian Edition Entgelt bezahlt · Pressebuch International 64494 WIEN, 5. MÄRZ 2010 ANZEIGE Kavitäten-Waschliquid Einzelpreis: 3,00 € International Science Hygiene Tribune NO. 3 VOL. 7 ANZEIGE Kavitäten-Waschliquid – effektive Vorbereitung der Restauration • fett- und feuchtigkeitslösend • schützt die Dentin-Kanälchen vor schädlichen Anaerobiern • sicheres Entfernen vorheriger KunststoffFüllungen • wirkt dabei schwach anästhesierend durch Kühlung Siehe auch S.14! einfach, erfolgreich & bezahlbar minimal-invasiv statt kostenintensiv Time to be a Champion ® Zeichen erkennen SCHNAITTENBACH – Vernachlässigungen und Misshandlungen von Kindern ist in den vergangenen Jahren ein wichtiges Thema in der Öffentlichkeit geworden. Dr. Curt Goho erläutert, wie Zahnärzte/-innen absichtlich zugefügte Traumen identifizieren und Kinder behutsam Seite 7 befragen können. Karies im Seitenzahnbereich GRAZ – Kariöse Läsionen sind individuell sehr unterschiedlich und daher genügt in der Diagnose nicht mehr der Ja- oder Nein-Entscheid. Wissenschafter/-innen der Medizinischen Universität Graz erläutern Diagnosen und Therapien für die verschiedenen Kariestypen im Seite 9 Seitenzahnbereich. made in Germany ® 69€ begeistern in allen ® Indikationen Qualität benutzt werden zwei Fälle Humanchemie GmbH · Hinter dem Kruge 5 · D-31061 Alfeld/Leine Telefon +49 (0) 5181 246 33 · Telefax +49 (0) 5181 8 12 26 www.humanchemie.de · eMail info@humanchemie.de Jugendzeit ist Karieszeit Schulärzte starten Projekt zur Zahngesundheit. WIEN – Die Pubertät ist immer noch eine Hochrisikozeit für Karies, auch wenn sich die orale Gesundheit unter Jugendlichen kontinuierlich verbessert hat. Das geht aus dem Zahnstatusbericht hervor, der für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erstellt wurde. Mitte Februar stellten Vertreter/-innen der Gesellschaft für Schulärztinnen und Schulärzte (GSÖ), der Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) und des BMG den Bericht auf einer Pressekonferenz vor. Hon.Prof. Dr. Robert Schlögel, Sektionschef der Sektion Verbrauchergesundheit und Gesundheitsprävention des BMG, lobte die bisherigen Erfolge: „Durch österreichweite zunehmend flächendeckende Maßnahmen der Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Volksschulen konnte in den letzten Jahren viel erreicht werden.“ Eine ‚wichtige Zielgruppe‘ seien die Jugendlichen, die auch eine orale Gruppenprophylaxe erhalten sollten, so Hon.-Prof. Dr. Schlögel. Bei dieser Aufgabe sieht der oberste Sanitätsrat Probleme, da die Zielgruppe ‚aufgrund ihres Alters schwierig zu betreuen‘ sei. Neue Konzepte der Inhaltsvermittlung und Motivation seien nötig. ht 2010 Fortbildungs-Highlig zeug ... Mai in Mainz und im Flug & Visionen“ vom 13.-16. „Innovation, Erfolg Dr. Armin Nedjat Zahnarzt, Mehr Infos & Kurstermine: Service-Telefon: +49 (0) 06734 - 6991 Fax: +49 (0) 06734 - 1053 INFO & Online-Bestellung: www.champions-implants.com Entwickler & Referent Die Ergebnisse Die Daten der Evaluation stammen aus dem Untersuchungsjahr 2008/2009. Das Hauptziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt für 18-Jährige vor, noch keinen Zahn durch Karies verloren zu haben. Wiesen im Untersuchungsjahr 1998 nur 63 Prozent ein vollständiges Gebiss auf, sind es 2008 bereits 97 Prozent. Der Anteil an Jugendlichen mit Karieserfahrung fiel um neun Prozentpunkte (von 84 auf 75 Prozent), und der Kariesbefall reduzierte sich um 38 Prozent (von 5,5 D3MF-T auf 3,6 D3MF-T). Der Anteil der kariesfreien 18-Jährigen stieg damit auf 25 Prozent. Dennoch kommt es in der Adoleszenz erwiesenermaßen zum Anstieg des Kariesbefalls. Der Vergleich des aktuellen kariösen Flächenbefalls ergibt zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr eine Zuwachsrate von DT Seite 2 Rückruf von Haftcremes gestartet BÜHL – GlaxoSmithKline (GSK) warnt vor übermäßigem Gebrauch von Prothesenhaftmitteln. Das Unternehmen ruft die Produkte COREGA® Ultra Haftcreme Frisch und COREGA® Ultra Haftcreme Neutral zurück. Herstellung und Vertrieb wurden eingestellt, diese Vorsichtsmaßnahme sei „freiwillig“, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Grund ist der Zinkgehalt der Haftcremes. Bei einem übermäßigen Gebrauch können Nebenwirkungen auftreten, wie etwa Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schwäche der Extremitäten, Schwierigkeiten beim Gehen, Gleichgewichtsstörungen und Anämie. Grund für den aktuellen Rückruf sei die erhöhte Anzahl von Nebenwirkungsmeldungen, die GSK im vergangenen Jahr erreicht hätten. Zusätzlich nannte das Unternehmen jüngste Forschungsergebnisse: „Zusammen mit Literaturveröffentlichungen ergeben sich Anzeichen dafür, dass ein übermäßiger Gebrauch dieser Produkte, üblicherweise über mehrere Jahre hinweg, zu einer Anreicherung großer Zinkmengen im Körper führen kann.“ Zink wird nicht über die Mundschleimhaut, sondern über das Verschlucken aufgenommen. Das Verschlucken geringer Produktmengen könne bei bestimmungsgemäßer Anwendung vorkommen, sei jedoch laut dem Unternehmen unbedenklich. GSK verweist darauf, dass eine Anwendung gemäß den Anwendungsbestimmungen, die auf der Produktverpackung angegeben sind, für den Verbraucher sicher ist. DT Im Fokus: rot-weiße Ästhetik WIEN – Die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP) lädt zu ihrer 19. Jahrestagung vom 15. bis zum 17. April in St. Wolfgang ein. Der Verband präsentiert Vorträge aus einer Vielzahl von Fachbereichen, der Schwerpunkt liegt heuer auf der rotweißen Ästhetik. Unter dem Motto „Wissen, was geht“, das zur Kongresstradition gehört, werden auch Themen wie Periimplantitis, Stress und Einfluss auf das Parodont oder die Raucherentwöhnung einen breiten Raum im Vortragsprogramm einnehmen. „Ziel für die heurige Tagung ist es, den Teilnehmern einen Überblick über aktuelle Themen der Parodontologie zu bieten“, so Univ.-Doz. Dr. Werner Lill, Wien. Gemeinsam mit Dr. René Gregor, Wien, bereitet er die Jahrestagung vor. Das im vergangenen Jahr wiedereingeführte Praktikerforum und die Podiumsdiskussionen runden das Programm ab. Über 30 Referenten/-innen hat die ÖGP für wissenschaftliche Vorträge und Workshops eingeladen, wie etwa Priv.-Doz. Dr. Dr. Matthias M. Folwaczny, München, Prof. Dr. Martin Lorenzoni, Graz, Prof. Dr. Ulrich Peter Saxer, Zürich, Dr. Christoph Ramseier, Bern, Prof. Dr. Heinz Topoll, Münster, und Dr. René B.A. Sanderink, Würzburg. DT Seite 4

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