NACHTRAG Der BdZM möchte an dieser Stelle noch einmal herzlich den Organisatoren und all seinen Helfern des Bundesfachschaftstreffens in Homburg danken. Besonderer Dank gilt dem Fachschaftsvorsitzenden Benjamin Rehage, der viel Eigenengagement bewies und sich nicht hat abschrecken lassen, die BuFaTa zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Dass es jedes Semester ein bundesweites Treffen der Zahnmedizinstudierenden gibt, ist nur möglich, weil es immer wieder mutige Organisationstalente gibt, die sich trotz Studium der Herausforderung stellen, ein Wochenende lang für die ca. 200 Interessierten alles zu geben. David Rieforth Arthur Heinitz Daniel Bäumer Maja Nickoll Fördern möchten wir vonseiten des Verbandes die anschließende Unterstützung der kommenden BuFaTa Standorte durch die Erfahrungen und Tipps derjenigen, die die Herausforderung mit Bravour gemeistert haben. Anerkennend für den Mut und die freundliche Gastgeberschaft gilt der Dank der kleinsten zahnmedizinischen Fakultät, die bewiesen hat, dass sie Großes bewegen kann. BZÄK fordert ERHALT DES STAATSEXAMENS für Zahnmedizinstudenten Präsident Engel befürchtet durch Einführung des Bachelor in der Zahnmedizin drastische Verschlechterung für die nachfolgende Generation. (BZÄK/dentalfresh) Die Kultusministerkonferenz hat in Waren an der Müritz über die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses beraten. Dabei wurden Schwachstellen in der Umsetzung der Reform aufgegriffen. Dies nimmt die Bundeszahnärztekammer erneut zum Anlass darauf hinzuweisen, dass die seit 50 Jahren geltende Approbationsordnung für Zahnärzte nicht zuletzt im Sinne des Patientenschutzes dringend reformbedürftig ist.„Da die Anforderungen, denen sich der Zahnarzt aufgrund der Entwicklung der Gesundheitsversorgung und der Entwicklung in der zahnmedizinischen Wissenschaft stellen muss, einem stetigen Wandel unterzogen sind, ist eine Reform der zahnärztlichen Approbationsordnung dringend erforderlich“, so der Präsident der BZÄK, Dr. Peter Engel. Die Bundeszahnärztekammer betont, dass das einheitliche und hochwertige Zahnmedizinstudium mit dem Abschluss Staatsexamen erhalten bleiben muss, da der Bachelor in der Zahnmedizin keinen berufsqualifizierenden Abschluss darstellt. BZÄK-Präsident Peter Engel warnt vor der geplanten Umsetzung. Sollten daher im Rahmen der Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses Bachelor/Master-Studiengänge Eingang in eine neue Approbationsordnung finden, würde dies bedeuten,dass „eine qualitätsgesicherte Ausbildung im Hinblick auf eine Befähigung des Zahnarztes zur Berufsausübung nach der Approbation zunehmend infrage gestellt wird. Wenn in zwei Jahren die doppelten Abitur-Jahrgänge auf uns zukommen, wird sich die Situation hinsichtlich der Qualität der Ausbildung noch einmal dramatisch verschlechtern.“ In ihrer Verantwortung für den zahnmedizinischen Nachwuchs fordert die Bundeszahnärztekammer von der Politik auf den Sachverstand der Experten zurückzugreifen. 08 dentalfresh #3 2009