
Für Patienten und Behandler stellen non-invasive Verfahren einen immensen Vorteil gegenüber konventionellen Techniken dar – mit minimalistischem Stress für die Zahnhartsubstanz und das umgebende Gewebe. Ein Fachbeitrag von Dr. Jürgen Wahlmann.
ESTHETIC TRIBUNE German Edition · Nr. 1+2/2010 · 5. Februar 2010 State of the Art 19 No Prep Veneers – Das neue Standardverfahren oder nur ein Trend? Für Patienten und Behandler stellen non-invasive Verfahren einen immensen Vorteil gegenüber konventionellen Techniken dar – mit minimalistischem Stress für die Zahnhartsubstanz und das umgebende Gewebe. Ein Fachbeitrag von Dr. Jürgen Wahlmann. sen. Hier lässt sich durch Vorschaltung einer kieferorthopädischen Behandlung jedoch oft die Zahnstellung derart verändern, dass anschließend keine Präparation mehr notwendig ist. Zwar ist auch dann oft kein „perfektes“ Ergebnis möglich, jedoch sind die ästhetischen Nachteile gegenüber präparierten Veneerversorgungen so gering, dass die Patienten sich für die No Prep Version entscheiden. Gerade hier ist es wichtig, dass der Behandler den Patienten korrekt aufklärt und die Möglichkeiten, Grenzen sowie Risiken der unterschiedlichen Veneerversorgungen deutlich macht. 2 1 3 4 5 6 Kieferorthopädische Vorbehandlung Die kieferorthopädische Vorbehandlung erfolgt in unserer Praxis in mehr als 90 % der Fälle mit der Harmonieschiene der Firma Orthos (Oberursel und Weimar). Dieses System ermöglicht es, mittels individueller Schienen, die der Patient 22 Stunden pro Tag tragen 7 8 9 10 ➟ 11 ANZEIGE 12 13 In der kosmetischen Zahnmedizin lässt sich zurzeit ein deutlicher Trend zu non-invasiven Verfahren ausmachen. Die Vorteile für den Patienten liegen deutlich auf der Hand.Aufgrund der fehlenden Entfernung empfindlicher Strukturen ist keine Anästhesie erforderlich und es besteht kein Risiko einer postoperativen Empfindlichkeit oder gar einer Nervschädigung. Aber auch für den Behandler sind die Vorteile enorm. Neben der kürzeren Behandlungsdauer durch die nicht notwendige Präparation sei hier insbesondere auf die bessere Vorhersagbarkeit des Behandlungsergebnisses, insbesondere bei Durchführung der „Mock-up“Technik, sowie auf die fehlende Notwendigkeit einer temporären Versorgung verwiesen. Gerade der letzte Punkt stellt für den Behandler einen erheblichen Vorteil dar, kennen doch alle Kollegen den Widerspruch zwischen dem optimalen Halt der provisorischen Versorgung auf der einen Seite und der einfachen Entfernung des Provisoriums vor dem Einsetzen auf der anderen Seite. Die Akzeptanz der Patienten für No Prep Versorgungen liegt deutlich höher als bei konventionellen Veneerversorgungen (siehe Tabelle 1). Es wird deutlich, dass sich bei Beratungen in unserer Praxis mehr als doppelt so viele Patienten entscheiden,die Versorgung durchführen zu lassen, wenn sie ohne Präparation möglich ist. Natürlich müssen auch die Nachteile einer No Prep Versorgung mit den Patienten besprochen werden. Falsche Achsneigungen, eine verschobene Mittellinie, Black Triangle, Rotationen sowie deutliche Überlappungen lassen sich mit No Prep Veneers nicht optimal lö- Time to be a Champion einfach, erfolgreich & bezahlbar minimal-invasiv statt kostenintensiv begeistern in allen Indikationen nicht an der Qualität ® ® durch krestales Mikrogewinde -> sichere Sofortbelastung Konzept Bereits über 1000 Champions® Kliniken in Deutschland Akzeptanz konventionell vs No Prep Beratung Akzeptanz 10,0 7,5 oder Titan bei Sofortimplantationen oder großen Divergenzen made in Germany 69€ 5,0 2,5 Gutschrift & Austausch von Champions®, die zum Kondensieren benutzt werden Dr. Armin Nedjat Zahnarzt, Spezialist Implantologie, Diplomate ICOI, Entwickler & Referent Mehr Infos & Kurstermine: Service-Telefon: 06734 - 6991 Fax: 06734 - 1053 INFO & Online-Bestellung: www.champions-implants.com 0 Tabelle 1 konventionell No Prep Arbeit